Und es geht doch!

Zu Beginn diesen Jahres haben wir, Lena und Susanne, uns dazu entschlossen in der List eine Selbsthilfegruppe für Fibromyalgiebetroffene zu gründen.

Dank der Hilfe und Unterstützung von Hr. Märtens von Kibis konnten wir, was uns zunächst als unüberwindbar erschien, schnell in die Tat umsetzen. Wir hatten bereits nach kurzer Zeit einen passenden Gruppenraum gefunden, unsere ausgeteilten Flyer wurden mit Interesse angenommen und ziemlich schnell konnten wir uns auf eine kleine Gruppe von fünf Interessierten freuen.

Und dann kam Corona!

Zuerst einmal mussten wir uns selbst sortieren, mussten uns mit den vielen Änderungen und Neuerungen auseinandersetzen, mussten uns eingestehen, dass uns diese Zeit sehr verunsichert.

Ein Kennenlernen in unserer neuen Fibro-Gruppe rückte erst einmal in die Ferne. Zweifel kamen, wie kann es weitergehen, sollte unsere Gruppe, bevor wir überhaupt ein erstes Treffen organisieren konnten, schon zum Scheitern verurteilt sein?

Wir waren uns natürlich bewusst, dass die Gesundheit jedes Einzelnen und die Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen im Vordergrund stehen musste, aber irgendwie kribbelte es doch und so überlegten wir, was wir tun könnten.

In Zeiten von WhatApp, Skype usw. waren wir uns schnell einig, diese Möglichkeiten zu nutzen. Wir gründeten eine WhatsApp-Gruppe um nähere Kontakte knüpfen zu können. Als nächstes kam dann unser erstes virtuelles Treffen in Form eines Videochats zustande. Es hat zwar nicht gleich alles so geklappt wie wir uns das vorgestellt hatten, aber wir konnten uns wenigstens einmal sehen, uns vorstellen und uns über erste Fragen austauschen. Das war einfach super und gab uns die Motivation “Weiter so!”

Unser zweiter Videochat hat bereits stattgefunden und wir sind sehr zufrieden damit. Wann unser erstes persönliches Treffen sein wird, wissen wir zwar noch nicht, aber wenn Covid-19 uns etwas gezeigt hat – auch wenn unser aller Leben momentan ausgebremst ist, wird es trotzdem nicht zum Erliegen kommen. Wir machen einfach weiter!

Wir möchten euch da draußen motivieren diese Zeit, als eine anzusehen, die unser Leben zwar entschleunigt, aber auch Kraft für Neues schenkt.

“Positiv zu denken bedeutet nicht,
dass man immer glücklich und zufrieden sein muss.
Es bedeutet, dass man auch in schweren Zeiten weiß, dass es wieder bessere Tage geben wird.” (Zeitblüten)

In diesem Sinne grüßen euch ganz herzlich Lena und Susanne fibro-list@web.de