Hallo Ihr da draußen,

wenn Ihr meinen Blogbeitrag geöffnet habt, wollt ihr sicher wissen wie ein Selbsthilfe-Gruppenabend per Videokonferenz funktioniert und welche Erfahrungen unsere Selbsthilfegruppe damit gemacht hat.
Mein Name ist Jörg und ich gehöre zur Selbsthilfegruppe NEUBEGINN aus der Wedemark bei
Hannover.
E-Mail: f-shg-neubeginn@gmx.de
Internet: www.freie-selbsthilfegruppe-neubeginn.de
Aufgrund der Corona Pandemie wurde das Mehrgenerationenhaus in der Wedemark   geschlossen und dadurch konnten keine Gruppenabende mehr stattfinden. Schnell bemerkten wir, dass uns unsere Montagsgruppenabende fehlten. Somit haben wir die Idee gehabt Gruppenabende per Videokonferenz durchzuführen. Besonderer Dank geht hier an Daniel Dietrich und sein Team vom Mehrgenerationenhaus Wedemark, die jederzeit als aktiver Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Begonnen hat es damit, zu klären, wer welche technischen Geräte wie z.B. Laptop, Tablet  oder Smartphone zur Verfügung hat und wer bereits Erfahrungen mit „Skype“hat.
Dafür haben wir über unsere zum Glück vorhandenen Whatsapp-Gruppe und einigen Einzeltelefonaten schnell Klarheit gehabt. Nun musste jeder die entsprechende Software auf sein Endgerät laden. Teilweise ging dies nur durch gegenseitige Unterstützung per Telefon und das ist dann schon schwierig, wenn wir doch alle gewohnt sind, in der Gruppe zu arbeiten und dem anderen ggf. über die Schulter zu schauen. Aber nach einigen Anläufen haben wir es dann hinbekommen obwohl niemand von uns Computerexperte ist.
Nun haben wir einen aus der Gruppe der jeden Montag um 19 Uhr die Konferenz für alle Teilnehmer eröffnet und dann sehen und hören wir uns gemeinsam am Bildschirm in guter Qualität. Sicher ist das nicht das gleiche, wie ein persönliches Treffen, aber wieder gemeinschaftlich zusammen zu sein hat aus meiner Sicht einen sehr großen Mehrwert in diesen schwierigen Zeiten.
Unterschiedliche und kritische Ansichten der Einzelnen, wie man mit dieser Krise umgehen sollte, sorgen teilweise für heftige und in diesem Ausmaß nie dagewesene Diskussionen. Aus meiner Sicht kommen hier alle Ängste der Betroffenen zutage und dies ist für den sonst in unserer Gruppe üblichen Moderator schwer zu steuern.
Besonders positiv ist es aber, die Einzelnen zu sehen und so kann man auch am Äußeren und der Mimik erkennen wie es dem Einzelnen geht, da ja oft auf die Frage „ Wie geht es dir ?“ein einfaches „ Mir geht es gut“ als Antwort kommt.  So aber können wir in Kontakt bleiben und auch mal einen Spaß aus dem Alltag erzählen, worüber dann alle herzhaft lachen können und wir auch einmal etwas anderes hören und sehen und nicht immer nur CORONA , CORONA, CORONA!!!
Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen und sind gespannt auf eure persönlichen Erfahrungen von Gruppenabenden per Internet.

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